Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Stand 12.06.2026

BC Biebricher Consulting UG (haftungsbeschränkt),
vertreten durch den Geschäftsführer Peter Biebricher

§ 1 Geltungsbereich

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für sämtliche Verträge zwischen BC Biebricher Consulting UG (haftungsbeschränkt), vertreten durch den Geschäftsführer Peter Biebricher (nachfolgend „Auftragnehmer"), und seinen Kunden (nachfolgend „Auftraggeber") über Beratungs-, Trainings-, Coaching- und Schulungsleistungen.

(2) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Auftraggebers werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt wurde.

(3) Die Leistungen des Auftragnehmers richten sich grundsätzlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, Freiberufler, Selbständige, Start-ups, Gründerteams, juristische Personen des öffentlichen Rechts sowie öffentlich-rechtliche Sondervermögen.

(4) Verträge mit Verbrauchern im Sinne des § 13 BGB werden nur in begründeten Einzelfällen und nach ausdrücklicher Zustimmung des Auftragnehmers geschlossen. Ein Anspruch auf Vertragsschluss besteht nicht.

(5) Sofern einzelne gesetzliche Verbraucherschutzvorschriften zwingend anwendbar sind, bleiben diese von den Regelungen dieser AGB unberührt.


§ 2 Vertragsgegenstand

(1) Der Auftragnehmer erbringt Beratungs-, Coaching-, Trainings- und Schulungsleistungen im Bereich Produktmanagement, Produktentwicklung, Organisationsentwicklung sowie verwandter Themen.

(2) Die Leistungen können insbesondere erfolgen:

  • online über digitale Kommunikationsplattformen,

  • in den Räumlichkeiten des Auftraggebers,

  • an sonstigen vereinbarten Veranstaltungsorten.

(3) Inhalt, Umfang, Dauer und Durchführung der Leistungen ergeben sich aus dem jeweiligen Angebot oder der individuellen Vereinbarung.


§ 3 Vertragsschluss

(1) Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend und unverbindlich, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich gekennzeichnet sind.

(2) Ein Vertrag kommt durch schriftliche oder elektronische Auftragsbestätigung, durch Unterzeichnung eines Angebots, durch Annahme eines Angebots in Textform (z. B. E-Mail) oder durch schriftliche bzw. elektronische Terminbestätigung zustande.

(3) Bei Online-Buchungen kommt der Vertrag durch Bestätigung der Buchung durch den Auftragnehmer zustande.


§ 4 Vergütung und Zahlungsbedingungen

(1) Es gelten die im jeweiligen Angebot vereinbarten Preise.

(2) Sämtliche Trainings-, Schulungs- und Coaching-Leistungen sind vor Leistungsbeginn vollständig zu bezahlen.

(3) Der Rechnungsbetrag ist innerhalb von 14 Kalendertagen nach Rechnungsstellung, spätestens jedoch vor Beginn der Leistung, ohne Abzug zur Zahlung fällig.

(4) Der Auftragnehmer ist berechtigt, die Durchführung der Leistung bis zum vollständigen Zahlungseingang auszusetzen.

(5) Reisekosten, Übernachtungskosten und sonstige Nebenkosten werden gesondert berechnet, soweit dies im Angebot vereinbart wurde.


§ 5 Durchführung von Trainings und Schulungen

(1) Der Auftragnehmer ist berechtigt, Trainings und Schulungen online oder in Präsenz durchzuführen, soweit dies vereinbart wurde.

(2) Für Online-Veranstaltungen hat der Auftraggeber die erforderlichen technischen Voraussetzungen, insbesondere eine stabile Internetverbindung sowie geeignete Hard- und Software, selbst bereitzustellen.

(3) Der Auftragnehmer übernimmt keine Haftung für technische Störungen außerhalb seines Einflussbereiches.

(4) Der Auftragnehmer ist berechtigt, Termine aus wichtigem Grund zu verschieben. Bereits gezahlte Vergütungen bleiben hiervon unberührt; ein Ersatztermin wird angeboten.


§ 6 Stornierung durch den Auftraggeber

(1) (1) Eine Stornierung bedarf mindestens der Textform (z. B. E-Mail).

(2) Bei Stornierung eines vereinbarten Trainings oder Workshops gelten folgende Ausfallgebühren:

  • bis 30 Kalendertage vor Veranstaltungsbeginn: kostenfrei,

  • 29 bis 14 Kalendertage vor Veranstaltungsbeginn: 50 % der vereinbarten Vergütung,

  • weniger als 14 Kalendertage vor Veranstaltungsbeginn: 100 % der vereinbarten Vergütung.

(3) Die Benennung eines geeigneten Ersatzteilnehmers ist nach Zustimmung des Auftragnehmers möglich.


§ 7 Urheberrechte und Nutzungsrechte

(1) Sämtliche Schulungsunterlagen, Präsentationen, Konzepte, Dokumentationen und sonstigen Arbeitsmaterialien sind urheberrechtlich geschützt.

(2) Der Auftraggeber erhält ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht für eigene betriebliche Zwecke.

(3) Eine Vervielfältigung, Veröffentlichung oder Weitergabe an Dritte ist ohne vorherige schriftliche Zustimmung des Auftragnehmers unzulässig.


§ 8 Haftung

(1) Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.

(2) Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten und beschränkt auf den vertragstypisch vorhersehbaren Schaden.

(3) Die Haftungsbeschränkungen gelten nicht bei Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.

(4) Der Auftragnehmer schuldet keinen bestimmten wirtschaftlichen Erfolg.


§ 9 Vertraulichkeit

(1) Beide Vertragsparteien verpflichten sich, sämtliche vertraulichen Informationen der jeweils anderen Partei geheim zu halten.

(2) Die Verpflichtung gilt auch nach Beendigung des Vertragsverhältnisses fort.


§ 10 Besondere Hinweise zu Online-Trainings und Fernunterricht

(1) Die Angebote des Auftragnehmers sind grundsätzlich auf die Bedürfnisse von Unternehmen, Selbständigen, Freiberuflern, Start-ups und Gründern ausgerichtet.

(2) Sofern Leistungen ausnahmsweise gegenüber Verbrauchern erbracht werden, gelten ergänzend die jeweils einschlägigen gesetzlichen Verbraucherschutzvorschriften.

(3) Die Parteien sind sich darüber einig, dass die Leistungen des Auftragnehmers regelmäßig der beruflichen, unternehmerischen oder selbständigen Tätigkeit der Auftraggeber dienen und nicht auf die Vermittlung von Kenntnissen im Sinne eines klassischen Fernunterrichts ausgerichtet sind.

(4) Sollte eine Leistung im Einzelfall als Fernunterricht im Sinne des Fernunterrichtsschutzgesetzes (FernUSG) einzustufen sein, gelten ergänzend die jeweils zwingenden gesetzlichen Vorschriften.


§ 11 Datenschutz

Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt gemäß der Datenschutzerklärung des Auftragnehmers sowie den geltenden Datenschutzvorschriften, insbesondere der DSGVO.


§ 12 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

(2) Ist der Auftraggeber Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand Mannheim.

(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.